Über dieses Gebäude
Die Sankt-Eligius-Kirche ist seit Jahrhunderten ein vertrautes Wahrzeichen von Maarke, inmitten der sanften Hügel der Flämischen Ardennen. Schon 1129 fiel das Patronatsrecht an die Abtei Liessies — ein Zeugnis der tiefen Wurzeln dieser Pfarrei.
Der spätgotische Turm, wohl zwischen 1510 und 1525 errichtet, blieb erhalten, als die Kirche 1777 durch einen klassizistischen Bau ersetzt wurde. Seither blieben die Veränderungen gering. Es handelt sich um eine geostete Backstein-Saalkirche mit einem schmaleren, dreiseitig geschlossenen Chor; am Fuß des an die Nordwand gestellten Turms...
Die Sankt-Eligius-Kirche ist seit Jahrhunderten ein vertrautes Wahrzeichen von Maarke, inmitten der sanften Hügel der Flämischen Ardennen. Schon 1129 fiel das Patronatsrecht an die Abtei Liessies — ein Zeugnis der tiefen Wurzeln dieser Pfarrei.
Der spätgotische Turm, wohl zwischen 1510 und 1525 errichtet, blieb erhalten, als die Kirche 1777 durch einen klassizistischen Bau ersetzt wurde. Seither blieben die Veränderungen gering. Es handelt sich um eine geostete Backstein-Saalkirche mit einem schmaleren, dreiseitig geschlossenen Chor; am Fuß des an die Nordwand gestellten Turms haben sich Mauerreste aus Tournai-Stein und Eisensandstein erhalten, möglicherweise romanisch. Ein Friedhof umgibt das Ganze.
Das Innere atmet die Schlichtheit des Klassizismus, mit Vertäfelung, eingebauten Beichtstühlen und einer Kommunionbank von 1776. Der barocke Kanzelkorb stammt von 1680 und soll aus der Abtei Maagdendale in Oudenaarde stammen. Die Orgel, wahrscheinlich von Louis I Delhaye, wurde 1806 erworben, während das steinerne Taufbecken bis 1673 zurückreicht. Die Kirche steht im Inventar des Baukulturerbes.
Das Etikett
Std
Geschlossen









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