Über dieses Gebäude
Die Sankt-Lambertus-Kirche von Hechtel bewahrt die Erinnerung an fast tausend Jahre christlichen Lebens. Wo zunächst wohl eine hölzerne Kapelle stand, entstand zwischen dem elften und dem dreizehnten Jahrhundert ein romanisches Gotteshaus aus Feldstein; 1476 wurde die Erlaubnis erteilt, einen Turm hinzuzufügen, der gegen Ende des fünfzehnten Jahrhunderts vollendet war.
Die alte Kirche wurde 1837 durch eine neue ersetzt, doch um 1930 war auch diese zu klein und baufällig geworden. Neben dem erhaltenen gotischen Turm erhob sich ein neuer Bau, 1939 nach Plänen von J. Vandendael...
Die Sankt-Lambertus-Kirche von Hechtel bewahrt die Erinnerung an fast tausend Jahre christlichen Lebens. Wo zunächst wohl eine hölzerne Kapelle stand, entstand zwischen dem elften und dem dreizehnten Jahrhundert ein romanisches Gotteshaus aus Feldstein; 1476 wurde die Erlaubnis erteilt, einen Turm hinzuzufügen, der gegen Ende des fünfzehnten Jahrhunderts vollendet war.
Die alte Kirche wurde 1837 durch eine neue ersetzt, doch um 1930 war auch diese zu klein und baufällig geworden. Neben dem erhaltenen gotischen Turm erhob sich ein neuer Bau, 1939 nach Plänen von J. Vandendael geweiht. Im September 1944 wurde die Kirche in den Kämpfen um Hechtel schwer getroffen und 1949 wiederhergestellt.
Der quadratische spätgotische Turm um 1500, aus Backstein mit Sandsteinbändern, trägt Glocken von 1493, 1760 und 1806. Im Inneren bewahrt die Kirche einen kostbaren Bestand an Figuren — Christus als Erlöser und die Apostel um 1520, eine Muttergottes und einen heiligen Johannes um 1530, ein hölzernes Kruzifix und eine polychrome Pietà — sowie Beichtstühle des achtzehnten Jahrhunderts und eine Verschueren-Orgel von 1955.
Das Etikett
Std
Geschlossen








Kommentare (0)