Über dieses Gebäude
Die Sankt-Rictrudis-Kirche am Dorfplatz ist die Pfarrkirche von Reninge. Die Pfarrei ist sehr alt und reicht wohl bis ins zehnte Jahrhundert zurück; sie ist der heiligen Rictrudis geweiht, deren Reliquien 1140 nach Reninge überführt wurden.
Die Geschichte des Baus ist von Prüfung und Wiederauferstehen geprägt. 1597 wurde die damalige Kirche geplündert und zwischen 1598 und 1621 zu einer dreischiffigen spätgotischen Hallenkirche wiederhergestellt. Am 9. März 1915 wurde sie durch deutschen Beschuss fast völlig zerstört. Von 1921 bis 1923 erhob sie sich erneut unter der Leitung...
Die Sankt-Rictrudis-Kirche am Dorfplatz ist die Pfarrkirche von Reninge. Die Pfarrei ist sehr alt und reicht wohl bis ins zehnte Jahrhundert zurück; sie ist der heiligen Rictrudis geweiht, deren Reliquien 1140 nach Reninge überführt wurden.
Die Geschichte des Baus ist von Prüfung und Wiederauferstehen geprägt. 1597 wurde die damalige Kirche geplündert und zwischen 1598 und 1621 zu einer dreischiffigen spätgotischen Hallenkirche wiederhergestellt. Am 9. März 1915 wurde sie durch deutschen Beschuss fast völlig zerstört. Von 1921 bis 1923 erhob sie sich erneut unter der Leitung der Architekten Charles Pil und Henri Carbon.
Es ist eine dreischiffige Hallenkirche aus Backstein mit einem schweren vorgebauten Turm und einem Pseudo-Querschiff, in gelbem Backstein auf einem Sockel aus Eisensandstein errichtet. Vier Ecktürmchen mit Backsteinspitzen bekrönen die Brüstung. Im Inneren werden unter anderem ein Gemälde von Matthijs De Visch aus dem achtzehnten Jahrhundert und eine vergoldete Holzfigur der heiligen Rictrudis von etwa 1800 bewahrt. Die Kirche ist als Baudenkmal in Flandern geschützt.
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