Bemerkenswerte Elemente
Der Rokokohochaltar
Die alttestamentliche Szene des Opfers Isaaks durch seinen Vater Abraham auf der Tür des von Anbetungsengeln flankierten Drehtabernakels verweist auf Jesus Christus und seine Hingabe am Kreuz, die in der Eucharistie vergegenwärtigt wird. Auf dem Antependium ist ausdrucksstark Maria als Schmerzensmutter dargestellt. Der Zusammenhang mit dem Trinitarierorden wird durch die zwei Monumentalstatuen der Gründer des Ordens Johannes von Matha und Felix von Valois veranschaulicht.
Das Chorgestühl
Die Eigenart und Schönheit der 1769 errichteten Stallen ist das reiche Schnitzwerk, bestehend…
Die Eigenart und Schönheit der 1769 errichteten Stallen ist das reiche Schnitzwerk, bestehend aus Arrangements von Musikinstrumenten zwischen Muschelwerk und Blumen. Vertreten sind die grossen Instrumentenfamilien: die Saiteninstrumente, die Blasinstrumente und das Schlagzeug.
Das Liegegrab
Der als Liegegrab konzipierte Grabstein der Gräfin Maria von Spanheim (1337-1400), Tochter des…
Der als Liegegrab konzipierte Grabstein der Gräfin Maria von Spanheim (1337-1400), Tochter des Grafen von Vianden, ist als eine hervorragende bildhauerische Leistung des sogenannten ‚weichen Stils‘ des frühen 15. Jhs zu bewerten.
Die Orgel
Die historische Trinitarierorgel (1693) mit ihren reichverzierten Pfeifentürmen, gehört zu den…
Die historische Trinitarierorgel (1693) mit ihren reichverzierten Pfeifentürmen, gehört zu den ältesten Orgelwerken Luxemburgs und entspricht im Aufbau und im musikalischen Klangbild der nordfranzösischen Orgelbautradition. Sie hat die Besonderheit, dass sie auf der Empore nicht in der Mitte steht, sondern auf einer Säule in der Mitte des Südschiffes herauswächst.
Der Sakramentsaltar
Die Entstehung des monumentalen, bereits vom Frühbarock inspirierten “Sakramentsaltars” zu…
Die Entstehung des monumentalen, bereits vom Frühbarock inspirierten “Sakramentsaltars” zu Beginn des 17. Jh. geht auf die berühmte Trierer Bildhauerwerkstatt des Hans Ruprecht Hoffman zurück. Der einzige Steinaltar der Kirche scheint bis 1758 Hochaltar gewesen zu sein und steht seit 1953 im Chor des Nordschiffes. Als Unterbau dient ein spätmittelalterlicher Trinitariersarkophag, Seit 1749 trägt der steinerne Altaraufbau einen in Holz geschnitzten Rokokoeinsatz mit einem doppelten Drehtabernakel, in dem das Ziborium mit den konsekrierten Hostien aufbewahrt wird.
Der Reliquiar
1974 wurde der Schädel der seligen Yolanda (1231-1283), Tochter des Grafen Heinrich I. von…
1974 wurde der Schädel der seligen Yolanda (1231-1283), Tochter des Grafen Heinrich I. von Vianden, aus dem Kloster Mariental, wo sie lebte und wirkte, nach Vianden gebracht. Er wird in einer 1996 errichteten Reliquiarsäule aufbewahrt.
Das Etikett
Öffnungszeiten
Geschlossen













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