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Vous avez dit… inventaire ?

Samstag 5 Juni, 11:30 12:15
Sonntag 6 Juni, 15:30 15:30
Sankt Petrus - 7860
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Une fabrique d'église est légalement tenue de tenir un inventaire des biens meubles qui lui appartiennent. Comme pour nombre d'autres édifices, à Saint-Pierre de Lessines, un tel catalogue n'avait plus été réalisé depuis la seconde moitié du XIXe siècle ! Entamé en 2015, le nouvel inventaire arrive peu à peu à sa fin, mais il se trouve augmenté de celui d’une importante chapelle appartenant à la Fabrique, celle de Notre-Dame de la Porte d’Ogy. L’activité « Vous avez dit… inventaire ? » permettra de découvrir pourquoi un tel travail a toute son importance, en offrant également de dévoiler au public quelques œuvres rarement utilisées ou exposées ; elle est aussi l’occasion de découvrir la masse de travail bénévole que représente une telle entreprise. L'activité s’enchaînera directement à la suite des visites guidées « Bienvenue chez vous ! » (durée : 45 min).



Parvis Saint-Pierre, 7860 Lessines
05 Juni 2021 - 11:30 zu 12:15
06 Juni 2021 - 15:30 zu 15:30
Gérald Decoster

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Sankt Petrus

Event Host Building

Sankt Petrus

In Lessines, einige Schritte von dem berühmten als außergewöhnliches Erbe Walloniens eingestuften Hospital Notre-Dame à la Rose entfernt ist die Dekanatskirche Sankt Petrus auf jeden Fall auch etwas Besonders. Erst einmal wegen ihrer Abmessungen: über 45 Meter lang und fast 34 Meter breit. Dann auch aufgrund ihrer Struktur: zwischen dem Turm, den Kapellen und einem fünfeckigen Chorraum, einem der interessantesten Bauten des XIV. Jhdts. im Hennegau, hat der Innenraum den Charakter einer Hallenkirche, scheinbar bestehend aus 5 parallelen Kirchenschiffen. Tatsächlich sind beidseitig eines großen 12 Meter hohen Mittelschiffs 3 große Kapellen eingerichtet, die die Rolle von Doppel-Seitenschiffen übernehmen.

Das Gebäude steht an der Stelle einer einfachen Kapelle, deren Platz vor 1075 eine erste romanische Kirche eingenommen hat, welche ihrerseits Ende des XII. Jhdts. durch eine zweite ersetzt wurde. Seitdem wurde das Gebäude ungefähr ein Dutzend Mal vergrößert, umgebaut oder restauriert.

Am 11. Mai 1940 wurde sie von deutschen Brandgranaten komplett zerstört. Die Restaurationsarbeiten an der Kirche begannen Anfang 1950, am 22. Mai 1952 konnte sie eingeweiht werden. Bei seiner Arbeit legte der Architekt Simon Brigode Wert darauf, die ursprüngliche Klarheit zu erhalten, wie auch die Lichtverhältnisse des seit 1941 als Denkmal klassifizierten Gebäudes.

Der obere Teil des Turms und die Lichtgaden des großen Schiffs gehen zurück auf die zweite romanische Kirche aus dem XII. Jhdt. Der größere Teil des Gebäudes ist allerdings gotisch, ein Stil, der sich über die verschiedenen Arbeitsetappen, die dort zwischen 1356 und 1817 ausgeführt wurden, fortgesetzt hat.

Einige Kunstwerke und Möbel, die vor dem Desaster 1940 gerettet wurden, haben in der Kirche einen neuen Platz gefunden. Die letzten Kriegsschäden wurden allerdings erst verspätet zugeordnet: die große Orgel 1989, Taufbecken, Seitenaltäre oder auch 3 Turmglocken erst 2013.

Die Kirche Sankt Petrus, einladend, lichtdurchflutet, historisch und pädagogisch, wartet nur noch auf eins: Ihren Besuch!

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Gebäudeprofil

Kirche
Katholische Kirche

Praktische Informationen

Orgel
Orgel
Zugang für Behinderte
Zugang für Behinderte

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