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Offene Kirchen
Samstag 4 Juni, 09:00 12:00
Sonntag 5 Juni, 09:00 12:00
Sankt Gertrud - 9400 (Appelterre - Eichem)
Bild
J.B. Van Langenhaeckestraat, 9400 Ninove (Appelterre - Eichem)
04 Juni 2022 - 09:00 zu 12:00
05 Juni 2022 - 09:00 zu 12:00
Event Host Building
Sankt Gertrud
Die neugotische St.-Gertrud-Kirche in Appelterre steht unter Denkmalschutz. Ein weiter Bereich um die Kirche ist eine geschützte Dorfansicht, darunter auch der als Denkmal anerkannte, aber stark beschädigte Kapittelhof.
Die Kirche ist eine Schenkung der Abtei von Nivelles (daher die Verbindung zur Heiligen Gertrud) und stammt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts (± 1487). Von der ältesten Bauphase ist nur noch der Chor aus weißem Sandstein und grauem Naturstein erhalten. Der Bau der heutigen Kirche wurde 1899 begonnen und von 1906 bis 1909 fortgesetzt. So erhielt das Dorf ein neues Gebäude von 31 Metern Länge mit einem dreischiffigen aus vier Travéen. Der Turm ist 45 Meter hoch und im Stil der damaligen Zeit gehalten.
Für die Einrichtung spendeten Familien aus der Region kräftig. Der Hochaltar zum Beispiel wird von drei Statuen flankiert, von denen eine Gertrud von Nivelles darstellt. Die Glasfenster (Schmerzensmutter, die Jünger in Emmaus) sind zum Teil anonymen Spendern aus der Bauzeit der Kirche zu verdanken. Die Kanzel ist älter (1764) und die Orgel jünger (1924, restauriert 1963).
Die Seitenkapellen haben jeweils einen Altar. Das Kirchenschiff ist in eine “Frauenseite” und eine “Männerseite” mit jeweils sechs Statuen unterteilt. Gertrud und Apolonia stehen auf der Seite der Männer. Die Bilder der Kreuzwegstationen stammen von Joseph Meganck (1867). Zu den Gemälden im Chor gehört eine Unsere Liebe Frau mit Rosenkranz von Van Cleef dem Älteren (oder G. De Crayer...).
Appleterre war bekannt für seine Tabakbauern. Daran erinnert eine Statue des Tabakpflanzers (von Willy Ronsmans) auf dem Platz gegenüber der Kirche. Die Höfe von Appelterre spielten schon immer eine Rolle bei der Verehrung des belgischen Zugpferdes. Der denkmalgeschützte Hof Kapittelhof (1637) wurde im August 2019 durch einen Brand weitgehend zerstört.
KIKIRPA : online Fotothek
Die Kirche ist eine Schenkung der Abtei von Nivelles (daher die Verbindung zur Heiligen Gertrud) und stammt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts (± 1487). Von der ältesten Bauphase ist nur noch der Chor aus weißem Sandstein und grauem Naturstein erhalten. Der Bau der heutigen Kirche wurde 1899 begonnen und von 1906 bis 1909 fortgesetzt. So erhielt das Dorf ein neues Gebäude von 31 Metern Länge mit einem dreischiffigen aus vier Travéen. Der Turm ist 45 Meter hoch und im Stil der damaligen Zeit gehalten.
Für die Einrichtung spendeten Familien aus der Region kräftig. Der Hochaltar zum Beispiel wird von drei Statuen flankiert, von denen eine Gertrud von Nivelles darstellt. Die Glasfenster (Schmerzensmutter, die Jünger in Emmaus) sind zum Teil anonymen Spendern aus der Bauzeit der Kirche zu verdanken. Die Kanzel ist älter (1764) und die Orgel jünger (1924, restauriert 1963).
Die Seitenkapellen haben jeweils einen Altar. Das Kirchenschiff ist in eine “Frauenseite” und eine “Männerseite” mit jeweils sechs Statuen unterteilt. Gertrud und Apolonia stehen auf der Seite der Männer. Die Bilder der Kreuzwegstationen stammen von Joseph Meganck (1867). Zu den Gemälden im Chor gehört eine Unsere Liebe Frau mit Rosenkranz von Van Cleef dem Älteren (oder G. De Crayer...).
Appleterre war bekannt für seine Tabakbauern. Daran erinnert eine Statue des Tabakpflanzers (von Willy Ronsmans) auf dem Platz gegenüber der Kirche. Die Höfe von Appelterre spielten schon immer eine Rolle bei der Verehrung des belgischen Zugpferdes. Der denkmalgeschützte Hof Kapittelhof (1637) wurde im August 2019 durch einen Brand weitgehend zerstört.
KIKIRPA : online Fotothek
Gebäudeprofil
Kirche
Katholische Kirche
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