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Unser Schutzheiliger seit Jahrhunderten!

Sonntag 4 Juni, 10:30 17:00
Sankt Amand - 9404 (Aspelare)
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Unser Schutzheiliger seit Jahrhunderten!

Tom Waes sprach in “The story of Flanders” über “unseren” Amandus. Im Gegensatz zu den Heiden in Denderwindeke und Pollare haben wir in Nederhasselt Amandus sehr geschätzt... Sein Leben und sein Werk sind in den drei Sint-Amandus-Kirchen im Großraum Ninove ausführlich dargestellt.

Geraardsbergsesteenweg, 9404 Ninove (Aspelare)
04 Juni 2023 - 10:30 zu 17:00

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Sankt Amand

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Sankt Amand

Aspelare entstand im Tal der Bever, eines kleinen Nebenflusses der Dender. Erstmals geschichtlich erwähnt wird Aspelare in einer Urkunde aus dem Jahr 1118, in der “Hasplar” erwähnt wird. “Hasp” würde sich auf “Mäander, Ecke des Landes” beziehen. Zu dieser Zeit war Aspelare wahrscheinlich ein kleines landwirtschaftliches Dorf, das wie vielerorts während des Bevölkerungsanstiegs im 11. Jahrhundert wuchs.

Die erste bekannte Erwähnung der St.-Amandus-Kirche stammt ebenfalls aus dem Jahr 1118. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass es hier schon früher eine Gebetsstätte gab. Im 15. Jahrhundert folgte eine neue Kirche, die in den Jahren 1776-1778 von einer Kreuzkirche zu einer Hallenkirche erweitert wurde. Ihr heutiges Aussehen erhielt die Kirche mit dem Anbau des Lagerraumes im Jahre 1851.

Während des Ancien Régime gehörte die Kirche von Aspelare, bis auf einen kurzen Zeitraum von 1576 bis 1596, zum Dekanat Gerhardsbergen. Sie bildete mit Nederhasselt eine Einheit auf administrativer und kirchlicher Ebene. Nach der Französischen Revolution wurde Aspelare bald an das Dekanat Ninove angegliedert.

Die Kirche liegt an der wichtigen Hauptstraße, der Geraardsbergsesteenweg. Diese Straße wurde 1957 verbreitert, sodass die Friedhofsmauer der St.-Amandus-Kirche wieder aufgebaut werden musste und näher an die Westfassade der Kirche herankam. Um 1976 wurde auch die Friedhofsmauer südlich der Kirche zugunsten einer Verbreiterung der heutigen Straße Melkbos näher an die Kirche aufgestellt. Die Versetzung der Kirchhofsmauer ermöglichte auch die Schaffung von Parkplätzen an der südlichen Kirchhofsmauer. Im gleichen Zeitraum wurden die Gräber auf dem Friedhof entfernt. Heute sind nur noch die monumentalen Gräber an der westlichen Fassade der Kirche erhalten.

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Kirche
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Katholische Kirche

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