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Sint-Cornelius

Samstag 1 Juni, 09:00 18:00
Sonntag 2 Juni, 09:00 18:00
Sankt Cornelius - 9880
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Sint-Cornelius
Brevierweg, 9880 Aalter
01 Juni 2024 - 09:00 zu 18:00
02 Juni 2024 - 09:00 zu 18:00

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Sankt Cornelius

Event Host Building

Sankt Cornelius

Obwohl die ältesten Spuren der heutigen Kirche bis ins 12.-13. Jahrhundert zurückreichen, wurde vermutlich schon im 9. Jahrhundert eine erste Kirche von den karolingischen Fürsten errichtet. Sie besaßen in Aalter die Domäne „Haleftra“, wo sich heute der Marktplatz befindet. Dieser Name kommt möglicherweise vom germanischen Wort „halahdrja“, das Wacholderstrauch bedeutet.

Die Kirche wurde während der Religionsunruhen im 15. Jahrhundert völlig zerstört, am Ende des 15. Jahrhundert und am Anfang des 16. Jahrhundert wurde sie im spätgotischen Stil beständig wiederaufgebaut. Nur das südliche Querschiff aus Lesestein erinnert noch an den älteren Kern aus dem 13. Jahrhundert.

Der Umbau 1903 war am wichtigsten für die heutige Aussicht der Kirche. Ein 46 m hoher Turm wurde errichtet und zwei Joche mit neuer westlicher Fassade und Taufkapellen wurden hinzugefugt. Der Turm wurde 1918 von zurückziehenden deutschen Truppen zerstört, drei Jahre später wurde er wiederaufgebaut. Daher kommt auch die Aufschrift ‘Destructa 1918, Refecta 1921“.

Das Interieur der Kirche ist, wie das Kirchgebäude selbst, nach dem Umbau 1903, der von dem Architekt Goethals gezeichnet wurde, überwiegend neogotisch. In den Chören und den Kreuzkapellen prangen zwölf prächtige neogotische Glasfenster von Gust Ladon (10), Ganton-Defoin (1) und Albert Mestdagh (1).

Das Mobiliar enthält eine neogotische Kanzel (1906), eine Kommunionbank (1907) und neogotische Haupt- und Seitenaltäre (1907-1909), die von E. Van den Eynde entworfen wurden, eine alte Kommunionbank aus Eiche (1722) von Fr. Desseyn, vier Beichtstuhle aus Eiche, ein partiell bewahrtes Orgelgehäuse des Rokokos (1754) von P. Van Peteghem, ein Taufbecken (aus dem 18. Jahrhundert), einen Kreuzweg, der auf Kupfer gemalt wurde und von F. Coppejans entworfen wurde, eine Büste von dem Heiligen Cornelius (aus dem 18. Jahrhundert) und einige Wappen im Chor.

In der nördlichen Kirchmauer gibt es einigen eingemauerten Grabplatten vom ehemaligen Friedhof. Neben der Kirche erinnert ein Denkmal an die militärischen und zivilen Opfer des Zweiten Weltkriegs.

KIKIRPA : online Photothek


Video “Die Glocken der St Corneliuskirche in Aalter”

Gebäudeprofil

Kirche
Gotisch
Katholische Kirche

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