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Die Geschichte von Amandus

Sonntag 1 Juni, 15:00 16:00
Sint-Amandus - 2890
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Die Geschichte von Amandus

Vor etwa 1350 Jahren starb Amandus. Als Missionsbischof bereiste er das Schelde-Tal und bewirkte eine erste Welle der Christianisierung in unserer Region. Die Kunstwerke in der St. Amandus-Kirche erzählen sein Leben und seine Legenden. Kennen Sie die Zeitgenossen von Amandus: Päpste, Bischöfe und Mönche, Könige, Hofherren, Pilger und Heilige, denen man damals große Verehrung entgegenbrachte? Sie alle beeinflussten die Christianisierung, die Amandus in der Schelde-Region durchführte. Es sind Namen wie Papst Gregor der Große, der die religiöse Einheit auch außerhalb des Kirchenstaates anstrebte, der Merowingerkönig Dagobert, der dem heutigen Frankreich Gestalt gab, der irische Mönch Columbanus, der mit der Gründung einer Gelehrtenschule in Luxeuil die „Pilgerreise“ zu seiner Lebensregel machte. Die Geschichte von Amandus ist auch eine frohe Botschaft, in der die Legenden die Gleichnisse des Mittelalters sind.

Oude Kerkstraat, 2890 Puurs-Sint-Amands
01 Juni 2025 - 15:00 zu 16:00

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Sint-Amandus

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Sint-Amandus

Am Ufer der Schelde wacht die Sankt-Amanduskirche ueber Sint-Amands, das Dorf, dem sie ihren Namen gab. Schon 1417 stand ein Heiligtum an ihrem heutigen Platz.

Das Gebaeude ueberstand viele Pruefungen: 1560 zerstoert und um 1666 von einem Brand heimgesucht, wurde es 1681 vollstaendig wiederhergestellt. 1786 verlaengerte man die Kirche nach Westen und errichtete einen neuen Turm. Nachdem dieser 1865 vom Blitz getroffen worden war, stellte man ihn 1867-1868 wieder her und fuegte nach einem Entwurf von Joseph Schadde ein Glockengeschoss hinzu; der Chor wurde damals durch ein Querschiff und einen groesseren Chor im Stil der Neorenaissance ersetzt, der sich dem Bestand anfuegt. 1914 brannte der Turm erneut und wurde nach dem Krieg wiederhergestellt.

Diese dreischiffige Pseudobasilika aus rotem Backstein mit weissem Naturstein bewahrt eine reiche Ausstattung: einen Hochaltar von 1715, einen den heiligen Sebastian und Cornelius geweihten Seitenaltar von 1669, ein Chorgestuehl im Louis-XV-Stil (1732-1735), eine Kanzel von 1729, ein Taufbecken aus rotem Marmor und Messing (1740) sowie mehrere Gemaelde des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts. Die Kirche steht als Denkmal unter Schutz.

Gebäudeprofil

Kirche
Katholische Kirche