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Besuchs-Vortrag
Am Palmsonntag, dem 13. April, findet um 15 Uhr in der Kirche Saint-Pierre ein Vortragsbesuch statt, der von Gérald Decoster, Kunsthistoriker und Vorsitzender der Kirchenfabrik, geleitet wird.
Die Führung konzentriert sich hauptsächlich auf die Geschichte der Karfreitagstradition in Lessin, bietet aber auch die Gelegenheit, verschiedene Jubiläen des Kirchengebäudes hervorzuheben. So stammt die älteste noch sichtbare Mauer der Kirche aus der Zeit „vor 1075“.
Im Jahr 1685 kamen die Reliquien des Heiligen Mansuète nach Lessines, der zum zweiten Schutzpatron der Pfarr- und Dekanatskirche wurde. In diesem Zusammenhang wurde der historische Schrein (ca. 1685-1690) in den Jahren 2022-2023 einer ersten Restaurierungsphase unterzogen, die 2025 abgeschlossen sein soll.
Der Vortragsbesuch bietet auch die Gelegenheit, über die umfangreichen Restaurierungsarbeiten an der Kirche und die Ankäufe zu berichten, von denen die Kirche seit mehreren Jahren profitiert.
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Event Host Building
Sankt Petrus
Das Gebäude steht an der Stelle einer einfachen Kapelle, deren Platz vor 1075 eine erste romanische Kirche eingenommen hat, welche ihrerseits Ende des XII. Jhdts. durch eine zweite ersetzt wurde. Seitdem wurde das Gebäude ungefähr ein Dutzend Mal vergrößert, umgebaut oder restauriert.
Am 11. Mai 1940 wurde sie von deutschen Brandgranaten komplett zerstört. Die Restaurationsarbeiten an der Kirche begannen Anfang 1950, am 22. Mai 1952 konnte sie eingeweiht werden. Bei seiner Arbeit legte der Architekt Simon Brigode Wert darauf, die ursprüngliche Klarheit zu erhalten, wie auch die Lichtverhältnisse des seit 1941 als Denkmal klassifizierten Gebäudes.
Der obere Teil des Turms und die Lichtgaden des großen Schiffs gehen zurück auf die zweite romanische Kirche aus dem XII. Jhdt. Der größere Teil des Gebäudes ist allerdings gotisch, ein Stil, der sich über die verschiedenen Arbeitsetappen, die dort zwischen 1356 und 1817 ausgeführt wurden, fortgesetzt hat.
Einige Kunstwerke und Möbel, die vor dem Desaster 1940 gerettet wurden, haben in der Kirche einen neuen Platz gefunden. Die letzten Kriegsschäden wurden allerdings erst verspätet zugeordnet: die große Orgel 1989, Taufbecken, Seitenaltäre oder auch 3 Turmglocken erst 2013.
Die Kirche Sankt Petrus, einladend, lichtdurchflutet, historisch und pädagogisch, wartet nur noch auf eins: Ihren Besuch!
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Gedenkveranstaltungen (FR)
Gebäudeprofil
Std
Offen


