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Klassisches Konzert
Sonntag 1 Juni, 18:00 21:00
Sankt Petrus und Paulus - 4550 (Saint-Séverin)
Bild
Klassisches Konzert, gespielt von Pierre Fontenelle am Cello und Max Charue an den Perkussionsinstrumenten
Reservierung und Informationen : https://www.stseverinmusique.be/concert-pierre-fontenelle-max-charue
Place Félix Gonda, 4550 Nandrin (Saint-Séverin)
01 Juni 2025 - 18:00 zu 21:00
Erfahren Sie mehr über das Gebäude
4550 Nandrin
Event Host Building
Sankt Petrus und Paulus
Diejenigen, die die Region Condroz bei Lüttich über die Nebenstraßen durchstreifen, können schöne romanische Kirchen entdecken. Dennoch nimmt die Kirche der Heiligen Petrus und Paulus in dem Dorf Saint-Séverin dort einen ganz besonderen Platz ein.
Diese schöne Kirche aus dem XII. Jahrhundert steht an einem gut gewählten Ort, leicht erhöht gegenüber dem schönen Dorfplatz. Sie ist ein ehemaliges Priorat der Abtei Cluny und das einzige Zeugnis für Architektur unter clunyazensischem Einfluss in unserer Region.
Die harmonischen und ruhigen Formen, der typische achteckige Glockenturm - ein Schmuckstück, das einen Umweg allemal wert ist. Bewundern Sie sie unbedingt aus mehreren Perspektiven.
Treten wir ein.
Mit Durchschreiten der Pforte ist man sofort frappiert von der Weite und der Schönheit, der Einheit und Einfachheit des Ganzen, von der “Wärme” des Materials aus den Steinbrüchen der Region.
Diese Kirche hebt sich durch mehrere Besonderheiten von den anderen Kirchen des Landes ab:
1°) den zentralen und achteckigen Glockenturm auf dem Kreuz, durchbrochen von eingelassenen Gewölben; 2°) ihrer Ausrichtung mit der nach Osten gewendeten Mitte; 3°) dem Gewölbe der Seitenschiffe; 4°) den sich abwechselnden Pfeilern und Säulen des Mittelschiffs; 5°) der geschwungenen und kreuzförmigen Form der Säulen; 6°) der im Verhältnis zur Mitte sehr tiefen Apsis; 7°) den seitlichen Kapellen mit Chorkapelle, entlang des Chorraums und damit in Kommunikation; 8°) den paarweise angeordneten und spiralförmigen Säulchen oberhalb der Pfeiler des Mittelschiffs.
Mehrere Skulpturen zieren die Seitenschiffe, darunter drei ältere (XV. und XVI. Jhdt., rechtes Schiff) sowie eine Tontafel mit Worten Christi (Jean Rocour † 2005).
Im Mittelschiff ein schöner Christus am Kreuz aus dem XVI. Jhdt. von Maître Balthazar.
Ein wundervolles Taufbecken aus Kalkstein von der Maas, ebenfalls aus dem XII. Jhdt. Es ist selten in seiner Art und verdient ebenfalls Bewunderung. Es ist als Monolith angefertigt und die Winkelfiguren sind syrisch inspiriert.
Mehrere Grabsteine sind in die Mauern eingelassen, andere sind auf dem alten angrenzenden Friedhof zu sehen.
Schließlich hat das Gebäude eine schöne Akustik - regelmäßig finden dort Konzerte statt.
Das angrenzende Presbyterium, ein ehemaliges Klosterhaus, stammt aus dem XVI. Jahrhundert, unter dem Episkopat und auf Initiative von Erhard von der Mark (nicht zu besichtigen).
KIKIRPA : Online Fotothek
Geführte Besichtigungen der Kirche
Diese schöne Kirche aus dem XII. Jahrhundert steht an einem gut gewählten Ort, leicht erhöht gegenüber dem schönen Dorfplatz. Sie ist ein ehemaliges Priorat der Abtei Cluny und das einzige Zeugnis für Architektur unter clunyazensischem Einfluss in unserer Region.
Die harmonischen und ruhigen Formen, der typische achteckige Glockenturm - ein Schmuckstück, das einen Umweg allemal wert ist. Bewundern Sie sie unbedingt aus mehreren Perspektiven.
Treten wir ein.
Mit Durchschreiten der Pforte ist man sofort frappiert von der Weite und der Schönheit, der Einheit und Einfachheit des Ganzen, von der “Wärme” des Materials aus den Steinbrüchen der Region.
Diese Kirche hebt sich durch mehrere Besonderheiten von den anderen Kirchen des Landes ab:
1°) den zentralen und achteckigen Glockenturm auf dem Kreuz, durchbrochen von eingelassenen Gewölben; 2°) ihrer Ausrichtung mit der nach Osten gewendeten Mitte; 3°) dem Gewölbe der Seitenschiffe; 4°) den sich abwechselnden Pfeilern und Säulen des Mittelschiffs; 5°) der geschwungenen und kreuzförmigen Form der Säulen; 6°) der im Verhältnis zur Mitte sehr tiefen Apsis; 7°) den seitlichen Kapellen mit Chorkapelle, entlang des Chorraums und damit in Kommunikation; 8°) den paarweise angeordneten und spiralförmigen Säulchen oberhalb der Pfeiler des Mittelschiffs.
Mehrere Skulpturen zieren die Seitenschiffe, darunter drei ältere (XV. und XVI. Jhdt., rechtes Schiff) sowie eine Tontafel mit Worten Christi (Jean Rocour † 2005).
Im Mittelschiff ein schöner Christus am Kreuz aus dem XVI. Jhdt. von Maître Balthazar.
Ein wundervolles Taufbecken aus Kalkstein von der Maas, ebenfalls aus dem XII. Jhdt. Es ist selten in seiner Art und verdient ebenfalls Bewunderung. Es ist als Monolith angefertigt und die Winkelfiguren sind syrisch inspiriert.
Mehrere Grabsteine sind in die Mauern eingelassen, andere sind auf dem alten angrenzenden Friedhof zu sehen.
Schließlich hat das Gebäude eine schöne Akustik - regelmäßig finden dort Konzerte statt.
Das angrenzende Presbyterium, ein ehemaliges Klosterhaus, stammt aus dem XVI. Jahrhundert, unter dem Episkopat und auf Initiative von Erhard von der Mark (nicht zu besichtigen).
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Geführte Besichtigungen der Kirche
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Kirche
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