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Het komt allemaal goed
“Het komt allemaal goed” ist die neue Ausstellung in der Keizerskapel, in Zusammenarbeit mit der Phoebus-Stiftung. Das Ergebnis einer unerwarteten Begegnung zwischen Kunst und Musik, zwischen dem Schriftsteller und Sänger Rick de Leeuw und der Kunsthistorikerin Dr. Katharina Van Cauteren, Geschäftsführerin der Phoebus-Stiftung.
Rick de Leeuw ließ sich von seinem Bauchgefühl und seiner Vorstellungskraft leiten. Aus der reichhaltigen Sammlung der Phoebus-Stiftung wählte er zwölf Kunstwerke aus - von einem eindringlichen Porträt Kaiser Karls V. über eine Zeichnung des Hofmalers Hendrick De Clerck bis hin zu funkelnden Szenen von Modernisten wie Rik Wouters, Edgard Tytgat und Frits Van den Berghe. Aus diesen Bildern sind Texte und Lieder entstanden: persönlich, eingängig und immer mit einem spielerischen Augenzwinkern.
Die zwölf Werke hängen in einer theatralischen, samtroten Installation inmitten der spätmittelalterlichen Kaiserkapelle. Wer sie betritt, hat die Wahl: Schaut man mit den Augen des Kunsthistorikers, dem Blick des Dichters oder hört man dem Lied zu? So wird die Kapelle zu einem Klangkörper voller Farbe, zu einem Ausstellungsraum, der sich zugleich wie eine intime Spieluhr anfühlt - oder besser noch, eine Pralinenschachtel voller feinem Humor und süßer Sehnsucht.
Mit “Het komt allemaal goed” zeigt die Phoebus-Stiftung SON, wofür sie steht: Kunst, die lebt, anregt und Menschen erreicht.
Praktisch
Die Kaiserkapelle ist bis zum 30. September täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt und die Nutzung eines Audioguides sind kostenlos.
Ein Besuch der Kapelle kann auch mit einem Besuch der Boerentoren kombiniert werden.
Reservierung: https://phoebusfoundation.eventsite.be/
Erfahren Sie mehr über das Gebäude
Event Host Building
Sint-Anna - Keizerskapel
Versteckt an der Keizerstraat in Antwerpen bewahrt die Sankt-Anna-Kapelle, auch Kaiserkapelle (Keizerskapel) genannt, mehr als fünf Jahrhunderte städtischer und religiöser Geschichte. Die spätgotische Kapelle wurde 1513-1514 von der Tuchscherer-Gilde errichtet, die kurz zuvor zwei benachbarte Häuser erworben hatte. Im Lauf der Jahrhunderte diente sie wechselnden Bestimmungen: von 1578 bis 1585 wurde sie von Lutheranern genutzt, und von 1625 bis 1648 diente sie als Pfarrkirche der Sankt-Willibrord-Pfarrei.
Zwischen 1670 und 1680 wurde der kleine Bau mit spätgotischen Sterngewölben überwölbt und erhielt einen Marmorboden; 1681 kam ein barockes Portal hinzu. Nach Schließung und Verkauf am Ende des achtzehnten Jahrhunderts wurde die Kapelle ab 1800 wieder dem Gottesdienst übergeben. 1899 ging sie an die Weißen Väter über; spätere Restaurierungen haben das Gotteshaus sorgsam bewahrt.
Es handelt sich um eine kleine, geostete Saalkirche aus Sandstein, bekrönt von einem Dachreiter als Glockentürmchen. Im Inneren zeugt eine reiche barocke Ausstattung von großer Kunstfertigkeit, mit einer Kanzel von Pieter II. Verbruggen (1689-1691) und einem Hochaltar von 1653 von Hendrik Hynderick und Cornelis Van Nerven, einem hölzernen Portikusaltar mit korinthischen Säulen in Marmormalerei.



