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Hl. Johannes der Täufer
Coloris et symboles des 21 vitraux et des ornements liturgiques anciens - les montages floraux - les couleurs de Herve vues du clocher - diaporama des travaux de restauration de l'église.
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Hl. Johannes der Täufer
Die Kirche befindet sich im Herzen des historischen Stadtzentrums von Herve. Im XVII. Jhdt. wurde sie in einem Stil zwischen Gotik und Renaissance wieder aufgebaut. Der romanische Turm vom Anfang des XIII. Jahrhunderts ist eines der ältesten noch erhaltenen Baudenkmäler in Herve. Er erinnert an die Feudalherrschaft, als wegen der unsicheren Zeiten alles befestigt wurde. Die 3 m starken Mauern sind mit Scharten versehen.
Den Turm (21m) krönt eine hohe Spiralturmspitze (28m). Er hat vier Ecktürme mit achteckigen Turmspitzen. Das sehr große Lilienkreuz an der Kirchturmspitze trägt die Jahreszahl 1805.
An der Vierung kann man ein achteckiges Campanile bewundern, hinter dem eine Glocke aus dem Jahr 1518 zu sehen ist. Der befestigte Turm und sein Glockenturm sind bei geführten Besichtigungen für die Öffentlichkeit zugänglich.
In dem im Turm eingerichteten Oratorium findet sich ein Schrein mit den Reliquien aus dem Schädelreliquiar des Heiligen Alexander, Papst von 105-115, sowie die von Abt Wibald von Stavelot signierte Pergamentrolle von 1145, die die Hinterlegung dieser Reliquien belegt.
Die Konstruktionsdaten der Kirche sind erhaben auf den Metopen oberhalb der Fenster zu lesen: Seitenschiffe: 1625 und 1626 ; Querschiff und Chorraum: 1653.
Die Kirche wurde 1934 zum Denkmal erklärt. In den Jahren 2010 und 2011 wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten vorgenommen.
Ein Blickpunkt im Inneren ist die Evangelienkanzel (1739), ein schönes Beispiel für die Louis XIV Lütticher Möbel, das Taufbecken (1574) nach maasländischem Kunststil, die Orgel aus dem 17. Jhdt. und das Gemälde mit dem Titel ”La dispute du Saint-Sacrement /Der Disput des Allerheiligsten”, das Bertholet Flémal (1614-1675), der zentralen Figur Lütticher Malerei des XVII. Jahrhunderts, zugesprochen wird.
Die Symbolik der Kirchenfenster verdient besondere Beachtung. Im südlichen Seitenschiff wird das Thema der Eucharistie über Bilder aus dem Alten und dem Neuen Testament, liturgische Hymnen und historische Darstellungen abgebildet. Das nördliche Seitenschiff ist gänzlich der Jungfrau Maria gewidmet. Die Fenster in diesem Seitenschiff zeigen die Größe Marias anhand poetischer Werke.
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Std
Offen



