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Ikonografie mit einem Augenzwinkern
Das religiöse Erbe, Spiegel der menschlichen Seele, kann lachen und feiern. Licht, Musik, liturgische Feiertage entfachen in den Kirchen eine festliche Energie. Und Humor, der belehrt, ohne zu moralisieren: Er bringt uns zum Lächeln, um besser nachdenken zu können. Das modernistische Gebäude der St.-Martinus-Kirche enthält vor allem in der Ikonografie der Säulen im Narthex oder Vorraum und in den Keramikfliesen auf den Säulen des Chors versteckte Anspielungen, die nach einer Erklärung verlangen. Banner über die bewegte Baugeschichte (1958-1971) und das Künstlerkollektiv, das sich während des Baus der St.-Martinus-Kirche um den Architekten Jean Gilson versammelte, werden erneut aufgestellt. Ein Kulturerbe, das es zu entdecken gilt: Gemeinschaftsräume, spirituell, künstlerisch und angenehm menschlich.
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Sint-Pieter
Die dem heiligen Petrus geweihte neuromanische Kirche von Leut war seit der Gründung der Pfarrei (vor dem 12. Jahrhundert) von der Abtei van Susteren abhängig. Diese besaß in Leut ein Anwesen auf einem 25 Hektar großen Grundstück, das sich auf dem Gelände der heutigen Kirche befand.
Im Jahr 1863 betrachtete William Geukens, der Pastor von Leut geworden war, den Bau einer Kirche als sein Lebenswerk. Der Provinzarchitekt Jaminé entwarf daher eine neue Kirche im klassischen Stil, die auf dem Grundstück gegenüber der alten Kirche aus dem Besitz der Familie Vilain XIIII errichtet werden sollte.
Die geschützte Orgel der St.-Peter-Kirche, die von den Orgelbauern Pereboom & Leyser gebaut wurde, stammt aus dem Jahr 1879, wirkt aber wie neu. Sie ist das Ergebnis einer zweijährigen Restaurierung. Das Pfarrhaus und der renovierte Friedhof hinter der Kirche mit vielen Grabsteinen aus dem 17. und 18. Jahrhundert verleihen dem Dorfplatz ein malerisches Aussehen.
