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Sint-Rita
Sonntag 7 Juni, 10:00 18:00
Sankt Rita - 8530 (Zandberg)
Bild
Julius Sabbestraat, 8530 Harelbeke (Zandberg)
07 Juni 2026 - 10:00 zu 18:00
Event Host Building
Sankt Rita
Der Bau dieses modernistischen Meisterwerk von dem Architekten Léon Stijnen und seinem Teilhaber Paul de Mayer fing 1963 an und wurde 1966 abgerundet. Das Duo verfolgte die Absicht, eine selbsttragende Struktur mit Mauern mit einer Dicke von nur 8,5 cm zu bauen.
Léon Stynen (1899-1990) war ein maßgeblicher Architekt, was der Modernismus in Belgien anbelangt. Unter anderen wie Direktor der belgischen nationalen Institution für die Architektur in Brüssel (1950) drückte er während eines Dezenniums seinen Stempel auf die moderne Architektur in Belgien. Er verwirklichte unter anderem den Kursaal in Ostende und den Gebäudekomplex deSingel in Antwerpen.
Obwohl der Architekt darauf bestand, dass die originelle Farbe des Betons koste es, was es wolle, behalten bleiben sollte, wurde die Außenseite später doch weiß übermalt. Der Grundriss der Kirche besteht aus einem ungleichmäßigen Sechseck mit einem Diameter von dreißig Meter. Das Ganze hat die Form einer abschrägen Pyramide. Mittels dieser Form sorgte Stynen für eine zentrale Lichtquelle.
Für das Interieur haben Stynen und De Meyer das althergebrachte „Wohnzelt Gottes inmitten seines Volkes“ wortwörtlich aufgefasst. Diese Verweisung der Bibel kommt nicht nur zum Ausdruck in der zeltformigen Aussicht, aber auch in den mehreren Elementen aus der Heiligen Schrift.
Mit Ausnahme der Beichtstühle (aus Holz) wurden alle Möbel der Kirche sowie der Altar, der Taufbecken, der Credo-Tafel, das Lesepult und das Untergestell des Tabernakels aus poliertem vorhergestelltem Beton gemacht. Das Bild „Unsere Liebe Frau von Flandern“ wurde von Marcel Notebaert entworfen und von Kunstschmied Adhemar Verdroemme angefertigt. Notebaert machte auch das Bild der Heiligen Rita. Firmin Colardyn fugte das Basrelief des expressionistischen Kreuzwegs hinzu. Sein Bruder Lieven Colardyn ist der Autor des Christuskopfes.
KIKIRPA : online Fotothek
Mehr info : Gemeente Harelbeke
Léon Stynen (1899-1990) war ein maßgeblicher Architekt, was der Modernismus in Belgien anbelangt. Unter anderen wie Direktor der belgischen nationalen Institution für die Architektur in Brüssel (1950) drückte er während eines Dezenniums seinen Stempel auf die moderne Architektur in Belgien. Er verwirklichte unter anderem den Kursaal in Ostende und den Gebäudekomplex deSingel in Antwerpen.
Obwohl der Architekt darauf bestand, dass die originelle Farbe des Betons koste es, was es wolle, behalten bleiben sollte, wurde die Außenseite später doch weiß übermalt. Der Grundriss der Kirche besteht aus einem ungleichmäßigen Sechseck mit einem Diameter von dreißig Meter. Das Ganze hat die Form einer abschrägen Pyramide. Mittels dieser Form sorgte Stynen für eine zentrale Lichtquelle.
Für das Interieur haben Stynen und De Meyer das althergebrachte „Wohnzelt Gottes inmitten seines Volkes“ wortwörtlich aufgefasst. Diese Verweisung der Bibel kommt nicht nur zum Ausdruck in der zeltformigen Aussicht, aber auch in den mehreren Elementen aus der Heiligen Schrift.
Mit Ausnahme der Beichtstühle (aus Holz) wurden alle Möbel der Kirche sowie der Altar, der Taufbecken, der Credo-Tafel, das Lesepult und das Untergestell des Tabernakels aus poliertem vorhergestelltem Beton gemacht. Das Bild „Unsere Liebe Frau von Flandern“ wurde von Marcel Notebaert entworfen und von Kunstschmied Adhemar Verdroemme angefertigt. Notebaert machte auch das Bild der Heiligen Rita. Firmin Colardyn fugte das Basrelief des expressionistischen Kreuzwegs hinzu. Sein Bruder Lieven Colardyn ist der Autor des Christuskopfes.
KIKIRPA : online Fotothek
Mehr info : Gemeente Harelbeke
Gebäudeprofil
Kirche
Moderne
Katholische Kirche
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