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Himmlischer Humor
Es ist zwar kein Humor, aber es ist trotzdem schön, die Fronleichnamsprozession mitzuerleben, die um 10:00 Uhr durch die Straßen rund um die Basilika „Onze Lieve Vrouw Geboorte“ zieht. Von 13 bis 17.30 Uhr kann man noch Fons Jansen und Wim Sonneveld sehen und hören, die mit der „Lachenden Kirche“ und Frater Venantius die Stand-up-Comedians avant la lettre waren. Oma und Opa durften damals auf gesunde Weise über unsere kirchlichen postkonziliaren Gepflogenheiten lachen. In der Basilika findest du Bilder mit feinsinnigen Sprüchen und netten Kleinigkeiten. Von 11 bis 20 Uhr herrscht am Fuße des majestätischen Kirchturms eine gemütliche Atmosphäre.
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Event Host Building
Unsere Liebe Frau der Geburt
Nach der Zerstörung der romanischen Kirche wurde 1240 eine neue gotische Kirche errichtet, eine dreischiffige kreuzförmige Basilika mit einem erweiterten Chor für die zahlreichen Domherren und Geistlichen. Der romanische Kreuzgang des Kapitels (12. Jahrhundert) blieb erhalten.
Am 20. Februar 1931 erhob Papst Pius XI. die Kirche zur Basilika, mit Unserer Lieben Frau, Ursache unserer Freude, als Schutzpatronin. Die wundertätige Statue (1479) wurde im Jahr 1890 auf Wunsch des Papstes gekrönt. Seitdem ist das alle sieben Jahre stattfindende Krönungsfest mit mehr als 3.000 Teilnehmern die größte Prozession in unserem Land.
Der Hauptaltar trägt ein Antwerpener Retabel mit 160 Figuren, die das Leben der Muttergottes erzählen (um 1500). Die historischen Glasfenster rund um den Altar stammen aus dem Jahr 1548. Das Chorgestühl aus Eichenholz, sechs Beichtstühle und die Kanzel stammen aus dem 17. und 18. Das imposante Chorpult in Form eines Adlers und der Osterleuchter, beide von John Joses aus Dinant, sind aus Messing (1372). Unter den zahlreichen Statuen aus polychromem Holz sind unter anderem Christus am Kreuz (Ottoons 10. Jh.), eine Pieta (ca. 1380) und ein Christus auf dem kalten Stein (1530) zu sehen. Das Wandgemälde an der vierten nördlichen Säule zeigt den heiligen Petrus (frühes 15. Jahrhundert), dieses in der letzten südlichen Seitenkapelle den heiligen Ägidius (um 1525). Der ehemalige Chorschirm aus Messing befindet sich heute unter dem Lettner. Die monumentale Le Picard-Orgel (1750) und die Chororgel (mit einem Kern aus dem 16. und 17. Jahrhundert) zeugen vom reichen musikalischen Leben der Basilika.
Das Gelände der Basilika gehört zu den bedeutendsten kirchlichen Stätten in unserem Land. Neben der Basilika selbst beherbergt sie das Teseum als touristischen Zugang zur reichsten Schatzkammer vor Ort, den imposanten romanischen Kreuzgang, eine unterirdische archäologische Ausgrabungsstätte (2500 m²) mit Resten repräsentativer römischer Villen und von 1700 Jahren Kirchenbau sowie den von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Glockenturm.
Sowohl die Basilika als auch das Teseum sind mit je zwei grünen Michelin-Sternen ausgezeichnet. Ein Abstecher lohnt sich.
Gebäudeprofil
Std
Offen

