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Sint-Martinus
Zondag 6 juni 2010:
11.00 - 17.00: Open deur
Event Host Building
Sint-Martinus
Die ursprüngliche romanische Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert. Überreste davon finden sich in der Nordfassade, den zugemauerten Rundbogenfenstern im Schiff und im westlichen Teil des Chors sowie in den vier schweren Pfeilern am Kreuzungspunkt von Querschiff und Schiff, die den ursprünglichen zentralen Glockenturm stützten.
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgebaut: Die Querschiffe wurden im 14. Jahrhundert hinzugefügt und der Westturm im 15. Das südliche Seitenschiff wurde nach dem Brand von 1592 im Stil der Brabanter Gotik wiederaufgebaut. Das Baptisterium im nördlichen Seitenschiff stammt aus dem Jahr 1797.
Die Kirche wurde 1907 gründlich restauriert. Die Sakristei und der Schuppen stammen aus dieser Zeit, ebenso wie die Rekonstruktion der kleinen romanischen Fenster im Chor.
Das Mobiliar (16. - 18. Jh.) umfasst u. a. zwei Baumstämme und zwei Beichtstühle, eine Barockkanzel und einen Lettner im Rokokostil. In der Taufkapelle, die durch eine geschnitzte Eichenwand verschlossen ist, befindet sich ein steinernes Taufbecken im Renaissancestil, das von Fr. de Tengieter stammt.
Der massive quadratische Turm aus dem 15. Jahrhundert und die Säulen verleihen der Kirche ihre imposante Statur. Der Stil ist flamboyant-gotisch, aber an einigen oberen Wänden finden sich noch Überreste der älteren romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Im rechten Seitenschiff befindet sich eine wunderschöne Holzstatue des Heiligen Martin.
Im linken Querschiff befindet sich ein Gemälde aus dem 17. Jahrhundert, eine Grablegung, eine Kopie eines Werks von Hugo van der Goes oder Roger de la Pasture, auch Rogier van der Weyden genannt.
Gebäudeprofil
Std
Geschlossen
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Gottesdienst :
Sonntag 9.30



