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Sint-Martinus
Sonntag 5 Juni, 16:00 16:30
Sint-Martinus - 9280 (Denderbelle)
Bild
Conférence de 30 minutes sur le thème du silence, donnée par M. le doyen Geert C. Leenknegt.
Dorp, 9280 Lebbeke (Denderbelle)
05 Juni 2016 - 16:00 zu 16:30
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9280 Lebbeke
Event Host Building
Sint-Martinus
Die St. Martinskirche ist eines der denkmalgeschützten Bauwerke in unserer Gemeinde. Unser Kirchengebäude hat eine lange Geschichte hinter sich. Bereits 1227 wird die Pfarrei Denderbelle erwähnt, und 1232 ist von einem Priester und der Entgegennahme des Zehnten (Steuergeldes) für die Kirche die Rede. Im Jahr 1433 verschanzte sich Jan Utenzwane in der Kirche, um der vom französischen König eingeleiteten Verfolgung zu entgehen.
Vor allem die Calvinisten richteten 1572 große Verwüstungen an, von denen nur der Chor übrig blieb. Dieser Chor, der älteste Teil der Kirche, stammt aus dem Jahr 1539. Seitdem wurde die Kirche mehrmals umgebaut. Erstens war es eine kreuzförmige Kirche. Das erklärt, warum unsere Kirche so dicke Pfeiler hat: Das waren früher die Außenmauern, in die später Öffnungen geschlagen wurden, um die Kirche und die Seitenschiffe zu vergrößern. Diese Erweiterung war notwendig, weil die belgische Bevölkerung wuchs (von 290 Personen im Jahr 1469 auf 1162 Personen im Jahr 1846). Die letzte Vergrößerung der Kirche (im hinteren Teil, wo heute die Orgel steht) erfolgte 1896. Die von verschiedenen Machthabern begangenen Diebstähle haben auch schöne Kirchenschätze zum Verschwinden gebracht. Dennoch hat das belgische Volk sein kirchliches Erbe immer geschützt. Das auffälligste Beispiel ist die Sabotage des öffentlichen Verkaufs des Kirchenbesitzes durch den damaligen Bürgermeister während der Französischen Revolution.
Manche Leute fragen sich, warum die Kirche so abseits steht und nicht zentral im Dorf liegt. Das hat damit zu tun, dass die Kirche beim Bau an der Kreuzung einer Straße aus Brabant, einer Verbindungsstraße zwischen Aalst und Dendermonde und einer Furt durch die Dender, in der Nähe des damaligen Schlosses “Hof Ter Belle”, errichtet wurde. Der Dorfplatz hatte eine Markt- oder Handelsfunktion. Mit der Zeit verlor die Furt und die Fähre ihre wirtschaftliche Bedeutung.
Bis heute spielt das Kirchengebäude eine wichtige Rolle im Leben vieler Belgier, und auch wenn sie sich nicht mehr jede Woche treffen, bleibt es ein Ort der Begegnung in wichtigen Momenten ihres Lebens. Wenn die Steine sprechen könnten, würden sie auf jeden Fall die Geschichte vieler belarussischer Familien und Vorfahren erzählen.
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Vor allem die Calvinisten richteten 1572 große Verwüstungen an, von denen nur der Chor übrig blieb. Dieser Chor, der älteste Teil der Kirche, stammt aus dem Jahr 1539. Seitdem wurde die Kirche mehrmals umgebaut. Erstens war es eine kreuzförmige Kirche. Das erklärt, warum unsere Kirche so dicke Pfeiler hat: Das waren früher die Außenmauern, in die später Öffnungen geschlagen wurden, um die Kirche und die Seitenschiffe zu vergrößern. Diese Erweiterung war notwendig, weil die belgische Bevölkerung wuchs (von 290 Personen im Jahr 1469 auf 1162 Personen im Jahr 1846). Die letzte Vergrößerung der Kirche (im hinteren Teil, wo heute die Orgel steht) erfolgte 1896. Die von verschiedenen Machthabern begangenen Diebstähle haben auch schöne Kirchenschätze zum Verschwinden gebracht. Dennoch hat das belgische Volk sein kirchliches Erbe immer geschützt. Das auffälligste Beispiel ist die Sabotage des öffentlichen Verkaufs des Kirchenbesitzes durch den damaligen Bürgermeister während der Französischen Revolution.
Manche Leute fragen sich, warum die Kirche so abseits steht und nicht zentral im Dorf liegt. Das hat damit zu tun, dass die Kirche beim Bau an der Kreuzung einer Straße aus Brabant, einer Verbindungsstraße zwischen Aalst und Dendermonde und einer Furt durch die Dender, in der Nähe des damaligen Schlosses “Hof Ter Belle”, errichtet wurde. Der Dorfplatz hatte eine Markt- oder Handelsfunktion. Mit der Zeit verlor die Furt und die Fähre ihre wirtschaftliche Bedeutung.
Bis heute spielt das Kirchengebäude eine wichtige Rolle im Leben vieler Belgier, und auch wenn sie sich nicht mehr jede Woche treffen, bleibt es ein Ort der Begegnung in wichtigen Momenten ihres Lebens. Wenn die Steine sprechen könnten, würden sie auf jeden Fall die Geschichte vieler belarussischer Familien und Vorfahren erzählen.
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Gebäudeprofil
Kirche
Romanisch
Katholische Kirche
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