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Sint-Amandus
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Sint-Amandus
Am Ufer der Schelde wacht die Sankt-Amanduskirche ueber Sint-Amands, das Dorf, dem sie ihren Namen gab. Schon 1417 stand ein Heiligtum an ihrem heutigen Platz.
Das Gebaeude ueberstand viele Pruefungen: 1560 zerstoert und um 1666 von einem Brand heimgesucht, wurde es 1681 vollstaendig wiederhergestellt. 1786 verlaengerte man die Kirche nach Westen und errichtete einen neuen Turm. Nachdem dieser 1865 vom Blitz getroffen worden war, stellte man ihn 1867-1868 wieder her und fuegte nach einem Entwurf von Joseph Schadde ein Glockengeschoss hinzu; der Chor wurde damals durch ein Querschiff und einen groesseren Chor im Stil der Neorenaissance ersetzt, der sich dem Bestand anfuegt. 1914 brannte der Turm erneut und wurde nach dem Krieg wiederhergestellt.
Diese dreischiffige Pseudobasilika aus rotem Backstein mit weissem Naturstein bewahrt eine reiche Ausstattung: einen Hochaltar von 1715, einen den heiligen Sebastian und Cornelius geweihten Seitenaltar von 1669, ein Chorgestuehl im Louis-XV-Stil (1732-1735), eine Kanzel von 1729, ein Taufbecken aus rotem Marmor und Messing (1740) sowie mehrere Gemaelde des siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderts. Die Kirche steht als Denkmal unter Schutz.



