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Unsere Liebe Frau der Geburt

Sonntag 4 Juni, 15:00 15:00
Unsere Liebe Frau der Geburt - 3700
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Unsere Liebe Frau der Geburt

We anniversaire du nouveau trésor “Teseum”.

Les soeurs “Zaden van het Woord” exécuteront des danses dans la basilique. Elles proposeront aussi une initiation pour les passionnés et les enfants. Cette jeune communauté chrétienne brésilienne s'est installée à Tongres et cherche à mettre en mouvement notre communauté de croyants.

Stadhuisplein, 3700 Tongeren
04 Juni 2017 - 15:00 zu 15:00

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Event Host Building

Unsere Liebe Frau der Geburt

Die Kirchengeschichte von Tongeren reicht bis in die Römerzeit zurück. In der Mitte des vierten Jahrhunderts wurde eine römische Basilika in Atuatuca Tungrorum als Gotteshaus genutzt. Der heutige Gottesdienstaltar steht noch immer über dem Altar des damaligen Bischofs St. Servatius. An der gleichen Stelle wurden Überreste einer merowingischen, karolingischen, osmanischen und romanischen Kirche gefunden.

Nach der Zerstörung der romanischen Kirche wurde 1240 eine neue gotische Kirche errichtet, eine dreischiffige kreuzförmige Basilika mit einem erweiterten Chor für die zahlreichen Domherren und Geistlichen. Der romanische Kreuzgang des Kapitels (12. Jahrhundert) blieb erhalten.

Am 20. Februar 1931 erhob Papst Pius XI. die Kirche zur Basilika, mit Unserer Lieben Frau, Ursache unserer Freude, als Schutzpatronin. Die wundertätige Statue (1479) wurde im Jahr 1890 auf Wunsch des Papstes gekrönt. Seitdem ist das alle sieben Jahre stattfindende Krönungsfest mit mehr als 3.000 Teilnehmern die größte Prozession in unserem Land.

Der Hauptaltar trägt ein Antwerpener Retabel mit 160 Figuren, die das Leben der Muttergottes erzählen (um 1500). Die historischen Glasfenster rund um den Altar stammen aus dem Jahr 1548. Das Chorgestühl aus Eichenholz, sechs Beichtstühle und die Kanzel stammen aus dem 17. und 18. Das imposante Chorpult in Form eines Adlers und der Osterleuchter, beide von John Joses aus Dinant, sind aus Messing (1372). Unter den zahlreichen Statuen aus polychromem Holz sind unter anderem Christus am Kreuz (Ottoons 10. Jh.), eine Pieta (ca. 1380) und ein Christus auf dem kalten Stein (1530) zu sehen. Das Wandgemälde an der vierten nördlichen Säule zeigt den heiligen Petrus (frühes 15. Jahrhundert), dieses in der letzten südlichen Seitenkapelle den heiligen Ägidius (um 1525). Der ehemalige Chorschirm aus Messing befindet sich heute unter dem Lettner. Die monumentale Le Picard-Orgel (1750) und die Chororgel (mit einem Kern aus dem 16. und 17. Jahrhundert) zeugen vom reichen musikalischen Leben der Basilika.

Das Gelände der Basilika gehört zu den bedeutendsten kirchlichen Stätten in unserem Land. Neben der Basilika selbst beherbergt sie das Teseum als touristischen Zugang zur reichsten Schatzkammer vor Ort, den imposanten romanischen Kreuzgang, eine unterirdische archäologische Ausgrabungsstätte (2500 m²) mit Resten repräsentativer römischer Villen und von 1700 Jahren Kirchenbau sowie den von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannten Glockenturm.

Sowohl die Basilika als auch das Teseum sind mit je zwei grünen Michelin-Sternen ausgezeichnet. Ein Abstecher lohnt sich.

KIKIRPA : Fothothek online

Gebäudeprofil

Basilika
Gotisch
Katholische Kirche

Praktische Informationen

Glockenspiel
Glockenspiel
Wallfahrtsort
Wallfahrtsort
Orgel
Orgel
Zugang für Behinderte
Zugang für Behinderte

Std

Offen

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