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Sainte-Croix
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Sainte-Croix
In Hamm, einem östlichen Stadtteil der Stadt Luxemburg, ist die Heilig-Kreuz-Kirche der Kreuzerhöhung geweiht. An dieser Stelle bestand bereits im vierzehnten Jahrhundert ein Heiligtum: erstmals 1337 erwähnt, beherbergte es nacheinander eine Frauenklause und eine Klosterkirche. Ende des siebzehnten Jahrhunderts zog ein als wundertätig verehrtes Kreuz zahlreiche Pilger an und machte die Kirche im achtzehnten Jahrhundert zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort — dem Ursprung ihres heutigen Namens.
Nachdem Hamm 1867 eine eigenständige Pfarrei geworden war, wurde die Kirche 1902-1903 zu einer dreischiffigen Hallenkirche im neogotischen Stil erweitert, nach den Plänen des Architekten Jean-Pierre Knepper. Vom mittelalterlichen Heiligtum blieb der rechteckige Chor erhalten, wohl aus der ersten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts, mit seinen Kreuzrippengewölben und einem großen Fenster.
Dort verbirgt sich der bewegendste Schatz des Ortes: Unter den Farbschichten wurde ein weites gotisches Wandgemälde des vierzehnten Jahrhunderts wiederentdeckt, über sechs Meter breit, das 2019-2020 erneut restauriert wurde. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1934. Draußen erinnern ein Wegkreuz von 1739 und Gedenktafeln an die Soldaten, die für die Befreiung Luxemburgs fielen.
