Sankt Lambert

Rue Louis Mestrez 1, 4400 La Gleixhe (Flémalle)

Gebäudeprofil

Historisches/denkmalgeschütztes Denkmal

Kirche
Barock, Neoklassizistisch
Katholische Kirche

Praktische Informationen

Friedhof
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Wallfahrtsort
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Parkplätze
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Über dieses Gebäude

Meist findet man die Kirche mitten im Dorf. Nicht so diese hier. Sie steht abseits, auf einer Empore, in der Nähe eines von Kastanien beschatteten Platzes, umgeben von einem Friedhof, dem alten Pfarrhaus, einigen Häusern, einer friedlichen und ländlichen Idylle, im Kreuz der Regionen Maas und Hespengau.

Das bescheidene Gebäude aus Back- und Kalksteinen wurde 1783 fertiggestellt, nach vier Jahren Arbeiten des Wiederaufbaus unter der Ägide des Domkapitels Sankt-Lambert von Lüttich. Diese waren nach den Zerstörungen durch Plünderungen nach den Kriegen und dem…
Meist findet man die Kirche mitten im Dorf. Nicht so diese hier. Sie steht abseits, auf einer Empore, in der Nähe eines von Kastanien beschatteten Platzes, umgeben von einem Friedhof, dem alten Pfarrhaus, einigen Häusern, einer friedlichen und ländlichen Idylle, im Kreuz der Regionen Maas und Hespengau.

Das bescheidene Gebäude aus Back- und Kalksteinen wurde 1783 fertiggestellt, nach vier Jahren Arbeiten des Wiederaufbaus unter der Ägide des Domkapitels Sankt-Lambert von Lüttich. Diese waren nach den Zerstörungen durch Plünderungen nach den Kriegen und dem Durchziehen von Truppen, insbesondere derer von Ludwig XIV, erforderlich. Außen sieht man den massiven Turm mit der 2006 renovierten Sonnenuhr.

Das Mittelschiff innen ist dreijochig. Bemerkenswert vor allem der mit Stuckgirlanden, -putten und –Rebstöcken verzierte Chorraum im Stile Ludwigs XVI. Oberhalb des Altars befindet sich ein Gemälde “Die Himmelfahrt der Jungfrau” (1783) von Jean-Joseph Hanson, Maler der Kathedrale Sankt-Lambert in Lüttich.

Bei dem Wiederaufbau sind dem Innendekor Schenkungen der Herzoge zu Arenberg, bis 1918 Besitzer des benachbarten Schlosses Hautepenne, zugute gekommen. Die Wappen sind am Fuße der Seitenaltäre dargestellt.

Bemerkenswert auch die Evangelienkanzel (1665), das Taufbecken, eine Grabplatte von Marie de Gavre (1565) und, inmitten zahlreicher Votivbilder, die Statue des Heiligen Vith, von dem die Kirche eine Reliquie besitzt, die von einer Pilgerfahrt vor mehr als hundert Jahren stammt ...

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Bemerkenswerte Elemente

Hauptaltar mit Retabel für den Tabernakel und Expositionsthron

Retabel im Stil Louis XVI (um 1780) aus Marmor, Holz und Stuck; tailliert, marmoriert,…

Retabel im Stil Louis XVI (um 1780) aus Marmor, Holz und Stuck; tailliert, marmoriert, polychrom. Ikonografie: Mystisches Delta mit Gottesauge, Putten, Ruhmeskranz, Kelch mit Hostie, Girlanden, Ähren, Weinreben, Akanthus, liturgische Trophäen, Herz Jesu, Kruzifix. Geschmückt mit einem Gemälde der Himmelfahrt Mariens (1783) von Jean Joseph Hanson, Maler der Kathedrale St. Lambert in Lüttich.

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Zwei sehr schöne zueinander passende Beichtstühle

Stil: Louis XIV, Lütticher Schule (1726-1750)
Material: Eiche
Technik: aufgebaut und…

Stil: Louis XIV, Lütticher Schule (1726-1750)
Material: Eiche
Technik: aufgebaut und geschnitzt
Ikonografisches Thema: Blumengirlanden, Akanthusblätter.


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Zwei zueinander passende Seitenaltäre

Stil Louis XVI (um 1780). Materialien: Marmor, Holz, Stuck. Techniken: tailliert, marmoriert,…

Stil Louis XVI (um 1780). Materialien: Marmor, Holz, Stuck. Techniken: tailliert, marmoriert, aufgebaut, behauen, polychromiert. Linker Seitenaltar: Marienmonogramm, Blumen, Blätter, Statue der Jungfrau mit Kind; Kronen und Zepter aus Messingsilber (1831–1865, Lambotte). Rechter Seitenaltar: Monogramm St. Leonhard, Blumen, Blätter, Statue des Hl. Leonhard (Ton, Harze, 1858). Wappen: Arenberg und Brancas.

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Zwei Glocken

Datiert 1620 und 1621, bestehen beide Stücke aus Bronzeguss. „Cécile“ (D:80 cm; H:66 cm) zeigt…

Datiert 1620 und 1621, bestehen beide Stücke aus Bronzeguss. „Cécile“ (D:80 cm; H:66 cm) zeigt Ranken, ein Doppelchronogramm von 1620, zwei Kruzifixe, ein Einhornmedaillon, einen Pelikan und ein Wappen. „Marie“ (D:66 cm; H:57 cm) trägt Ranken, eine Inschrift zum Guss 1621 durch Henri Grongnart sowie zwei Medaillons mit der Kreuzigung und dem hl. Franz von Assisi.

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Evangelienkanzel

Stil: Renaissance (1665)
Inschrift: Datum 1665 eingraviert
Material: Eiche,…

Stil: Renaissance (1665)
Inschrift: Datum 1665 eingraviert
Material: Eiche, Malerei
Technik: aufgebaut, geschnitzt, gestrichen


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Taufbecken

Stil: romanisch, gotisch
Material: Sockel und Säulenschaft (1100-1200); Korb aus Stein…

Stil: romanisch, gotisch
Material: Sockel und Säulenschaft (1100-1200); Korb aus Stein (1501-1600); Deckel aus getriebenem Messing (1801-1900)
Technik: behauen


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Das Etikett

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Öffnungszeiten

Geschlossen

Montag Geschlossen
Dienstag Geschlossen
Mittwoch Geschlossen
Donnerstag Geschlossen
Freitag Geschlossen
Samstag Geschlossen
Sonntag09:00–16:30
Feiertage Geschlossen
Montag Geschlossen
Dienstag Geschlossen
Mittwoch Geschlossen
Donnerstag Geschlossen
Freitag Geschlossen
Samstag Geschlossen
Sonntag09:00–18:00
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