Über dieses Gebäude
Der im romanischen Stil errichtete Turm aus braun-rotem Sandstein und Kalkstein stammt aus dem XII. Jhdt. Er ist unten geschlossen, hat einige wenige Schießscharten und bot so damals einen defensiven Anblick. Das heutige Portal, die monumentale Treppe wie auch die schmiedeeisernen Gitter des Friedhofs wurden erst 1898 angefertigt.
Drei menschliche Köpfe aus Stein, Reste des romanischen Taufbeckens…
Der im romanischen Stil errichtete Turm aus braun-rotem Sandstein und Kalkstein stammt aus dem XII. Jhdt. Er ist unten geschlossen, hat einige wenige Schießscharten und bot so damals einen defensiven Anblick. Das heutige Portal, die monumentale Treppe wie auch die schmiedeeisernen Gitter des Friedhofs wurden erst 1898 angefertigt.
Drei menschliche Köpfe aus Stein, Reste des romanischen Taufbeckens aus dem XII. /XIII. Jhdt wurden im XVI. Jhdt. in die südliche Mauer des Turms integriert. An der Westseite des Turms wurde die mechanische Uhr von 1835 mit einem Zeiger im Jahr 1966 durch eine elektrische Uhr ersetzt. Der Glockenstuhl wird von einem Schieferdach mit Dachgaube geschützt. In ihm befinden sich zwei Glocken.
Schiff und Chorraum, in den Jahren 1831-1832 im neoklassischen Stil neu erbaut, aus Back- und Kalksteinen auf einem hohen Bruchsteinsockel, sind mit Schiefer überdacht. Zwölf getragene Bögen mit kolorierten und didaktischen Kirchenfenstern schaffen eine Atmosphäre, die zur Andacht lädt.
Die Kirche ist im Besitz einer Reliquie der Heiligen Lutgard, eine der mystischen Berühmtheiten des XIII. Jhdts. Sie lebte hier in der Gemeinschaft der Zisterzienserinnen in les Awirs. 1211 verließen die Schwestern diese Kirche und ließen sich in Couture St Germain an einem Ort nieder, dem sie Namen ihrer primitiven Residenz gaben: Aywières! Die Statue der Heiligen Rosa von Lima, von der die Kirche auch eine Reliquie besitzt, stammt von einer mehr als hundertjährigen Pilgerreise...
Zahlreiche Grabkreuze aus dem XVI., XVII., XVIII. und XIX. Jahrhundert sind in das Außenmauerwerk eingelassen.
KIKIRPA : online Fotothek
Bemerkenswerte Elemente
Gemälde “Christus am Kreuz”
Leinwand, gerahmt (220 x 176 cm) gemalt und signiert im Jahre 1922 von Nestor Reymen, Pfarrer in…
Leinwand, gerahmt (220 x 176 cm) gemalt und signiert im Jahre 1922 von Nestor Reymen, Pfarrer in Les Awirs. Zu dieser Zeit hielt sich der junge Paul Delvaux (1897-1994) im Pfarrhaus in Awirs auf, wo er sich der Malerei widmete, gemeinsam mit dem Priester Reymen, ein Jugendfreund seines Vaters. Dort fasst er den Mut, seine künstlerische Berufung weiter auszuleben und bald sollte er Weltruhm erlangen.
Holzstatuen aus der Lütticher Schule aus dem XVIII. Jhdt. (Seitenaltar)
Hl. Hubertus (bemaltes Holz, 100 cm, Lüttich 1741–1760): erster Bischof nach der Verlegung der…
Hl. Hubertus (bemaltes Holz, 100 cm, Lüttich 1741–1760): erster Bischof nach der Verlegung der Diözese, Patron der Jäger; Attribute: Hirsch mit Kreuz. Hl. Eligius (gefärbtes Holz, 160 cm): Patron der Metallarbeiter. Hl. Rochus (polychrom, 88 cm, Lüttich 1741–1760): angerufen bei Tollwut und Epidemien; Attribute: Pilgerstab, Umhang, Hund, Muscheln, Beinwunde.
Statue des Hl. Stephanus, Erzmärtyrer
Polychrome Holzskulptur (h 95 cm) Anfang XIX. Jhdt. Diese Statue, erhellt von einem großen…
Polychrome Holzskulptur (h 95 cm) Anfang XIX. Jhdt. Diese Statue, erhellt von einem großen Kirchenfenster, das die Steinigung des Stephanus zeigt und die Dreifaltigkeit, stellte ursprünglich den Heiligen Vinzenz dar, den Schutzheiligen der Weinbauern (von denen es seinerzeit im Dorf sehr viele gab), wurde 1910 umgewandelt, denn die Statue des Hl. Stephanus (im Hintergrund der Kirche) war zu sehr abgenutzt. Attribute: Dalmatik des Diakons, 3 Steine als Erinnerung an die Steinigung.
Statue des Hl. Leonhard von Noblac
Polychrome Holzskulptur (h 87 cm), signiert Jacques Vivroux, 1741-1760. Patron der…
Polychrome Holzskulptur (h 87 cm), signiert Jacques Vivroux, 1741-1760. Patron der Kohlebergbauern (von denen es früher viele im Dorf gab), angerufen gegen den plötzlichen Kindstod. Attribute: Ketten, Bischofsstab verschwunden.
Polychrome Kirchenfenster
Zwölf Rundbogenfenster: drei im Chorraum (Fontana, Brüssel, 1902–1904) mit Szenen der Steinigung…
Zwölf Rundbogenfenster: drei im Chorraum (Fontana, Brüssel, 1902–1904) mit Szenen der Steinigung des hl. Stephanus, der Dreifaltigkeit, des Heiligsten Herzens Jesu und der Jungfrau mit Kind, die dem hl. Dominikus den Rosenkranz überreicht. Acht weitere in den Schiffen (Fontana, 1902–1904) und eines in der Rosa-Kapelle (Desserranno, 1981) zu Seligpreisungen und katechetischen Themen. Wappen: de Clercx, de Mélotte.
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Geschlossen


















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