Über dieses Gebäude
Die Kirche, die ziemlich sicher auf den Relikten eines älteren Gebäudes errichtet…
Die Kirche, die ziemlich sicher auf den Relikten eines älteren Gebäudes errichtet wurde, bietet dem Auge des Betrachters heute einen schönen gotischen Turm im Stile des Hennegaus. Er wurde im 16. Jhdt. errichtet (Schlussstein aus dem Jahr 1589) und 1720 umgebaut. Das Mittelschiff und die Seitenschiffe stammen aus dem 1660er Jahren. Der schöne Seitenaltar im barocken Stil stammt aus dem 17./ Beginn des 18. Jhdts. Im 18. Jhdt wurden Transept und Chorraum im klassischen Stil erbaut.
Seit 1955 steht die Kirche unter Denkmalschutz. Zwischen 1967 und 1875 fanden umfangreiche Restaurationsarbeiten statt, unter der Leitung des Architekten Simon Brigode.
Unbedingt sehenswürdig sind die schöne Pforte des Prinzen von Ligne aus dem Jahr 1666, der dem Heiligen Lambert geweihte barocke Altar und der Unserer Lieben Frau vom Licht geweihte Altar. Ihr huldigen die Menschen in Barbençon auf besondere Weise. Weiterhin die zahlreichen Votifdenkmäler aus regionalem Marmor sowie der alte Friedhof, der um die Kirche herum angeordnet ist.
Dieser Stein wie auch die 1001 in der Kirche versteckten kleinen Schätze - alles hier verweist auf den traditionellen Glauben und auf die Geschichte eines der schönsten Dörfer Walloniens. Eines der schönsten und eines der attraktivsten!
KIKIRPA : Fotothek online
Bemerkenswerte Elemente
Die gotische Pforte
An der Südseite der Kirche steht eine spätgotische Pforte (Ende 16. Jh.), mit Brandspuren an…
An der Südseite der Kirche steht eine spätgotische Pforte (Ende 16. Jh.), mit Brandspuren an Sockeln und Kielbogensturz, geschmückt mit Fleuron und stummem Wappen. Darüber eine große Tafel mit dem Wappen der Prinzen von Ligne, Herren von Barbençon. In gotischen Lettern ist die Devise „Tant que dure / Solange es dauert“ erkennbar. Das Datum 1666 verweist auf Verschönerungsarbeiten unter Prinz Albert im 17. Jh.
Der Barockaltar
Der südliche Seitenaltar (17.–18. Jh.) ist rein barock: ein Tisch aus rotem und grauem Marmor,…
Der südliche Seitenaltar (17.–18. Jh.) ist rein barock: ein Tisch aus rotem und grauem Marmor, ein marmoriertes Retabel, gedrehte, mit Blattwerk, Weinranken, Engeln und Putten verzierte Säulen. Darüber steht eine Statue des hl. Lambertus, dem die Kirche geweiht ist. Ihn sieht man auch im rechten Kirchenfenster und in der linken Nische. Auf dem Altar befindet sich zudem eine schöne polychrome Holzstatue des hl. Josef mit dem Kind.
Der unserer Lieben Frau des Lichts geweihte Altar
Im nördlichen Seitenaltar erinnert eine schöne Statue der Jungfrau mit dem Kind an die besondere…
Im nördlichen Seitenaltar erinnert eine schöne Statue der Jungfrau mit dem Kind an die besondere Hingabe der Menschen aus Barbençon für unsere Liebe Frau des Lichts. In jedem Jahr am 15. August wird unsere Liebe Frau in einer Prozession in die ihr geweihte Kapelle in den höheren Lagen des Dorfes zurückgebracht, das Ganze mit Musik und militärischer Eskorte. Ihre “Rückkehr” in die Kirche, zum Klang von Trommeln und Pfeifen, ist auch heute noch ein Moment voller Emotionen.
Grabplatten und Votivnischen
Zahlreiche Grabplatten sind Zierde der Säulen, der Wände oder des Fußbodens der Kirche. Ganz…
Zahlreiche Grabplatten sind Zierde der Säulen, der Wände oder des Fußbodens der Kirche. Ganz ungeordnet finden dort die Herren von Barbençon und ihre Bediensteten oder Pfarrer der Gemeinde Erwähnung. Beachtenswert im Chorraum das Taufbecken aus Marmor sowie die den früher von den Dorfbewohnern verehrten Heiligen gewidmeten Nischen. Marmor ohne Ende.
Der Hochaltar
Der Hochaltar im Stil Louis XV zeigt ein großes, weiß-grau marmoriertes Retabel. Besonders ins…
Der Hochaltar im Stil Louis XV zeigt ein großes, weiß-grau marmoriertes Retabel. Besonders ins Auge fallen die eleganten Säulen mit vergoldeten Kapitellen sowie der Baldachin, der eine Statue von Gott dem Vater mit goldenen Strahlen birgt. Im Zentrum steht ein großes Gemälde eines unbekannten Künstlers, das die Himmelfahrt Christi darstellt. Der zwischen 1740 und 1760 errichtete Altar wirkt heute weniger prachtvoll als einst, weshalb man mit Restaurierungsarbeiten begonnen hat.
Die Grabstele von Marie Poschet
Marie Poschet, 1767 verstorben, stammte aus einer wohlhabenden Schmiedemeisterfamilie der Region…
Marie Poschet, 1767 verstorben, stammte aus einer wohlhabenden Schmiedemeisterfamilie der Region und heiratete den lokalen Herrn H. von Colnet, Glasermeister. Der schöne Grabstein, der einst ihr Grab schmückte, zeigt eindrucksvoll das Können der regionalen Steinmetze und spiegelt zugleich die Vorstellungen vom Tod in jener Zeit. Die Stele trägt noch die Spuren der Zerstörungen während der Französischen Revolution, als Barbençon 1789 zu Frankreich gehörte.
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Öffnungszeiten
Geschlossen
Mehr Infos
Freie Besichtigungen mit Hilfe von Informationstafeln (Fr - Nl.Für kleine Gruppen können Führungen organisiert werden.
Kontakt:
Jacques Moriamé: +32 479 11 12 45 - jmoriame59@gmail.com


















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