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Sint-Lambertus
Die Kirche ist von 14 bis 18 Uhr für freier Zutritt geöffnet. Es werden immer ein oder zwei Personen anwesend sein, die kulturgeschichtliche Erläuterungen zum Kirchengebäude selbst, zu den ausgestellten Gegenständen und insbesondere zu den Gräbern der Herren von Beersel Hendrik II & III Van Witthem (Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts) geben.
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Sint-Lambertus
Am Herman Teirlinckplein in Beersel steht die Sankt-Lambertus-Kirche, deren Ursprünge möglicherweise bis ins neunte Jahrhundert zurückreichen. Erstmals erwähnt wird sie 1190, als das Patronatsrecht an die Abtei von Vorst (Forest) überging.
Die frühe Kirche, vermutlich ein Fachwerkbau, wurde durch einen Steinbau ersetzt, der schwere Zeiten durchlebte: 1497-1498 von aufständischen Brüsselern zerstört, 1585 erneut von Bilderstürmern, und 1730 vom Blitz getroffen. 1913 entstand eine neue Kirche nach Plänen von Chrétien Veraart, wobei der gotische Turm aus dem fünfzehnten Jahrhundert erhalten blieb — ein greifbares Band zur fernen Vergangenheit.
Der aus Kalksandstein errichtete Turm zählt drei Geschosse und trägt ein Zeltdach. Im Inneren bewahrt die Kirche einen barocken Hochaltar von 1748, zwei Rokoko-Seitenaltäre von 1751, einen Taufstein vom Ende des fünfzehnten Jahrhunderts mit dem Wappen der Familie van Wittem sowie die Grabplatten Heinrichs II. und Heinrichs III. van Wittem von 1454 und 1515.


