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Entdeckung der Kapellen in Stolzemburg
In dem kleinen Ort Stolzemburg im ruhigen Ourtal, bekannt für seine Kupfergrube, gibt es noch viele kleine Kapellen, die Zeugnis geben von einer anderen Zeit, als die Menschen ihren Glauben auch ausserhalb der Kirchenmauern bekundeten. Diese kleinen Kapellen am Wegesrande waren nicht nur Stationen bei Prozessionen, sondern auch im Alltag machten die Menschen hier Halt für ein stilles Gebet oder ein hastiges Kreuzeszeichen.
Was hat es mit diesen Kapellen auf sich? Wer sorgt heute für ihren Unterhalt?
Die geführte Wanderung von 2 km mit einer leichten Steigung führt entlang 6 Wegekapellen und geht ausschliesslich über geteerte Wege und Straßen.
Treffpunkt um 16:00 Uhr vor der Kirche St. Odo.
Dauer: 1 Stunde
Guide: Félicie Zanter, Kiercheguide
Sprache: Luxemburgisch/Deutsch
Anmeldung: es ist keine Anmeldung erforderlich
Vorher oder nachher können die Teilnehmer eine Ausstellung über den Hl. Odo, Schutzpatron der Kirche von Stolzemburg, in der Kirche besuchen.
Am Pfingstwochenende findet ebenfalls eine Ausstellung im Rahmen des jährlichen „KONSCHTOUR“, organisiert von ViART, in der Kirche von Stolzemburg statt.
Erfahren Sie mehr über das Gebäude
Event Host Building
Sankt Odo
Daneben erhebt sich die 1885 erbaute neogotische Kirche, die bis 2017 Pfarrkirche für die Orte Stolzemburg und Pütscheid war. Sie wurde 1955 renoviert, um einen zweistufigen Campanile mit schlichtem Kreuz erweitert.
Der monumental geformte Eingang begreift ein von zwei Säulen getragenes Portal, auf dem Christus mit dem hl. Abt Odo und dem hl. Bischof Elegius dargestellt ist. Der gotische Chor mit Kreuzrippen stammt noch von der früheren Kirche. Sowohl das Schiff als auch den Chor umgibt ein prägnanter Rundgang. Die Innenausstattung umfasst sowohl barocke als auch moderne Elemente und farbig verglaste Fenster mit Heiligen und Wappen von Pius XII. und Luxemburger Bischöfen.
Gebäudeprofil
Std
Offen
