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Tage des Kulturerbes in Wallonien
Samstag 10 September, 13:00 18:00
Sonntag 11 September, 13:00 18:00
Sankt Lambert - 4400 (La Gleixhe)
Bild
Neun zeitgenössische Kirchenfenster beleuchten neun Jahrhunderte.
Rue Louis Mestrez, 4400 Flémalle (La Gleixhe)
10 September 2022 - 13:00 zu 18:00
11 September 2022 - 13:00 zu 18:00
Erfahren Sie mehr über das Gebäude
4400 Flémalle
Event Host Building
Sankt Lambert
Meist findet man die Kirche mitten im Dorf. Nicht so diese hier. Sie steht abseits, auf einer Empore, in der Nähe eines von Kastanien beschatteten Platzes, umgeben von einem Friedhof, dem alten Pfarrhaus, einigen Häusern, einer friedlichen und ländlichen Idylle, im Kreuz der Regionen Maas und Hespengau.
Das bescheidene Gebäude aus Back- und Kalksteinen wurde 1783 fertiggestellt, nach vier Jahren Arbeiten des Wiederaufbaus unter der Ägide des Domkapitels Sankt-Lambert von Lüttich. Diese waren nach den Zerstörungen durch Plünderungen nach den Kriegen und dem Durchziehen von Truppen, insbesondere derer von Ludwig XIV, erforderlich. Außen sieht man den massiven Turm mit der 2006 renovierten Sonnenuhr.
Das Mittelschiff innen ist dreijochig. Bemerkenswert vor allem der mit Stuckgirlanden, -putten und –Rebstöcken verzierte Chorraum im Stile Ludwigs XVI. Oberhalb des Altars befindet sich ein Gemälde “Die Himmelfahrt der Jungfrau” (1783) von Jean-Joseph Hanson, Maler der Kathedrale Sankt-Lambert in Lüttich.
Bei dem Wiederaufbau sind dem Innendekor Schenkungen der Herzoge zu Arenberg, bis 1918 Besitzer des benachbarten Schlosses Hautepenne, zugute gekommen. Die Wappen sind am Fuße der Seitenaltäre dargestellt.
Bemerkenswert auch die Evangelienkanzel (1665), das Taufbecken, eine Grabplatte von Marie de Gavre (1565) und, inmitten zahlreicher Votivbilder, die Statue des Heiligen Vith, von dem die Kirche eine Reliquie besitzt, die von einer Pilgerfahrt vor mehr als hundert Jahren stammt ...
KIKIRPA : Fotothek online
Das bescheidene Gebäude aus Back- und Kalksteinen wurde 1783 fertiggestellt, nach vier Jahren Arbeiten des Wiederaufbaus unter der Ägide des Domkapitels Sankt-Lambert von Lüttich. Diese waren nach den Zerstörungen durch Plünderungen nach den Kriegen und dem Durchziehen von Truppen, insbesondere derer von Ludwig XIV, erforderlich. Außen sieht man den massiven Turm mit der 2006 renovierten Sonnenuhr.
Das Mittelschiff innen ist dreijochig. Bemerkenswert vor allem der mit Stuckgirlanden, -putten und –Rebstöcken verzierte Chorraum im Stile Ludwigs XVI. Oberhalb des Altars befindet sich ein Gemälde “Die Himmelfahrt der Jungfrau” (1783) von Jean-Joseph Hanson, Maler der Kathedrale Sankt-Lambert in Lüttich.
Bei dem Wiederaufbau sind dem Innendekor Schenkungen der Herzoge zu Arenberg, bis 1918 Besitzer des benachbarten Schlosses Hautepenne, zugute gekommen. Die Wappen sind am Fuße der Seitenaltäre dargestellt.
Bemerkenswert auch die Evangelienkanzel (1665), das Taufbecken, eine Grabplatte von Marie de Gavre (1565) und, inmitten zahlreicher Votivbilder, die Statue des Heiligen Vith, von dem die Kirche eine Reliquie besitzt, die von einer Pilgerfahrt vor mehr als hundert Jahren stammt ...
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Gebäudeprofil
Kirche
Barock
Katholische Kirche
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